Studio Ghibli – Meine Top 10

Seit die Filme des japanischen Anime-Studios Ghibli auf Netflix verfügbar sind, stehen sie endlich auch einem größeren Publikum zur Verfügung. Seit den 80er Jahren produziert das Studio Anime-Filme mit oft tollen, weiblichen Charakteren. Mich begleiten einige der Filme schon seit der Kindheit, denn sie waren mit ihrer unkonventionellen, fantasievollen Art zu erzählen für mich schon immer etwas ganz Besonderes. Der wundervolle, detailreiche Zeichenstil unterstreicht die leichte, oft melancholische Stimmung der Filme. Ich könnte jeden der 23 Filme empfehlen, doch in diesem Artikel stelle ich euch meine 10 liebsten Filme des Studios vor.

Platz 10: Ponyo – Das große Abenteuer am Meer

Das kleine Fischmädchen Ponyo freundet sich mit mit dem Jungen Sosuke an. Sie möchte gerne ein Mensch sein, doch ihr Vater sperrt sie ein und verbietet ihr den Kontakt zu dem Jungen. Ponyo ist wohl der mit Abstand niedlichste Film, den ich je gesehen habe. Allein deshalb hat er einen Platz in meinen Top 10 verdient.

Platz 9: Arietty – Die wundersame Welt der Borger

Die sogenannten Borger sind etwa 10 cm große, menschenähnliche Wesen, die von dem leben, was sie sich von den Menschen „borgen“. Die Familie von Arietty lebt versteckt im Haus des herzkranken Jungen Shō. Den Sorgen ihrer Eltern zum Trotz freundet sie sich mit Shō an. Die Geschichte ist wunderschön und der Größenunterschied zwischen Menschen und Borgern ist optisch überragend umgesetzt.

Platz 8: Nausicaä im Tal der Winde

In einer postapokalyptischen Zukunft ist der Großteil der Erde von einem giftigen Pilzwald bedeckt, der auch die Landstriche der letzten noch lebenden Menschen zu überwuchern droht. Die Prinzessin Nausicaä versucht mit ihrem besonderen Gespür für Natur, die Menschheit vor einer Katastrophe zu bewahren. Streng genommen ist dieser Film noch nicht unter dem Label des Studio Ghiblis entstanden. Der Erfolg des Films führte allerdings zur Gründung des Studios.

Platz 7: Das Königreich der Katzen

Die 17-jährige Schülerin Haru wird ins Königreich der Katzen verschleppt, um dort mit dem Prinzen vermählt zu werden, was ihr allerdings so gar nicht passt. Klingt nicht besonders geistreich? Ist es auch nicht. Anspruch und Tiefsinn findet man in anderen Ghibli-Filmen. Ich brauche allerdings nur ein paar Katzen, um glücklich zu sein.

Platz 6: Kikis kleiner Lieferservice

Die Hexe Kiki verlässt gemäß alter Hexentradition mit 13 Jahren ihre Familie und Freunde, um in einer fremden Stadt ihre Hexenfähigkeiten zu trainieren und ihre Ausbildung abzuschließen. Mit ihrem schwarzen Kater Jiji an der Seite lebt sie sich langsam ein und findet neue Freunde. Sehr humorvoll erzählt der Film von Freundschaft und einer kleinen Hexe, die ihren Platz in der Welt finden muss. Der oft ironische Kater Jiji ist dabei ein absolutes Highlight.

Platz 5: Stimme des Herzens

Die 14-jährige Shizuku liest lieber, anstatt sich um ihre Schulaufgaben zu kümmern. Als sie dem Jungen Seiji näherkommt, beginnt sie allerdings ihre Zukunftspläne zu hinterfragen. Ohne eine komplexe oder actionreiche Handlung ist Stimme des Herzens eine ruhige Geschichte mit einer tollen Protagonistin, mit der ich mich besonders gut identifizieren konnte.

Platz 4: Mein Nachbar Totoro

Die Mutter der beiden Mädchen Satsuki und Mei liegt mit einer schweren Krankheit im Krankenhaus. Der Vater der Mädchen kümmert sich gut um sie, muss allerdings viel arbeiten, weshalb die beiden häufig auf sich gestellt sind. Die beiden begegnen im Wald hinter ihrem Haus dem Waldgeist Totoro, der ein liebevoller Beschützer und Freund für die Mädchen wird. Mein Nachbar Totoro ist der Beweis, dass ein Film weder einen Antagonisten noch eine actionreiche Handlung braucht, um unglaublich unterhaltsam zu sein.

Platz 3: Prinzessin Mononoke

Der Krieger Ashitaka reist in den Wald, um den Hirschgott zu finden, der seine lebensbedrohliche Wunde heilen soll. Dabei lernt er Prinzessin Mononoke kennen, die bei den Geschöpfen im Wald lebt und diese beschützt. Schon eine kurze Zusammenfassung macht klar: Prinzessin Mononoke spricht ernste Themen an, wie die Zerstörung der Umwelt und das Zusammenleben zwischen Menschen und Natur. Dabei ist der Film spannungsgeladen, actionreich und sogar ziemlich blutig. Nicht unbedingt für kleine Kinder zu empfehlen also!

Platz 2: Das wandelnde Schloss

Die junge Hutmacherin Sophie wird von einer bösen Hexe mit einem Fluch belegt und verwandelt sich in eine 90-jährige Frau. Daraufhin flüchtet sie aus der Stadt und landet im wandelnden Schloss des eitlen Zauberers Haru. Bei Das wandelnde Schloss stimmt einfach alles: Der Film ist optisch wunderschön (das Schloss!), wahnsinnig fantasievoll und hat tolle Charaktere (Sophie und Haru, Ghibli OTP).

Platz 1: Chihiros Reise ins Zauberland

Mein liebster Ghibli-Film ist der zumindest im Westen wohl bekannteste Anime. Ich kann gar nicht zählen, wie oft ich schon als Kind die Geschichte von Chihiro angesehen habe, deren Eltern in der Geisterwelt in Schweine verwandelt werden und die einen Weg heraus finden muss. Die Handlung ist mystisch, spannend und lustig und die Charaktere wie das Ohngesicht, Haku oder Yubaba sind einfach ikonisch. Ich liebe Chihiros Reise ins Zauberland und kann den Film allen Menschen, die ihn bisher tatsächlich noch nicht gesehen haben, nur ans Herz legen. 

Beitragsbild: Universum Film

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