Feminist Friday meets New Music Friday

Auf Instagram habe ich so eine kleine Rubrik gestartet, in der ich FLINTs in der der Musik-Szene vorstelle. Die Empfehlungen und die passende Playlist dazu findet Ihr in diesem Artikel. Recommendations are always welcome

Posting vom 07.05.2021

Zum heutigen FFmNMF gibt es direkt mehrere Ohrenschmäuse als Empfehlung. Es wird zurzeit einfach so viel veröffentlicht. Man kommt einfach nicht hinterher.

Beginnen wir mit @girlinred. Die Norwegerin hat letzte Woche ihr Debutalbum „if i could make it go quiet“ veröffentlicht. So habe ich mir dieses Mal die Möglichkeit genommen das Album anzuhören, bevor ich es empfehle. Man könnte sagen, dass die Lieder ähnlich klingen und recht einseitig sind. Ich sage, dass man sich in das Album reinfallen lassen muss, um die einzelnen Songs richtig wahrzunehmen. Mit Ihren 22 Jahren hat sie definitiv schon ihren eigenen Sound kreiert und schreibt Texte mit einer Ehrlichkeit, von der viele Träume. So handelt die erste Singleauskopplung „Seratonin“ von psychischen Problemen und gewährt so einen tiefen Einblick in ihre Gefühle. Auch zeigen Ihr Texte eine Welt außerhalb der Heteronormativität, wodurch sie als queere Ikone bezeichnet wird. Laut Wikipedia gilt die Frage, ob eine Person girl in red hört als (meist ironischer) code für die Frage nach der Sexualität. Bereits 2020 war sie jedoch für das Coachella Festival gebucht und ist in einigen Netflix-Serien zu hören. Sie bietet einen guten Soundtrack zu Coming-of-Age-Filmen und Serien. Das meine ich positiv! Also schnappt Euch Mix-Bier und BMX Fahrrad, wahlweise auch Longboard, Skates oder ähnliches und düst durch die city mit girl in red auf den Ohren.

Ich möchte Euch außerdem @xing_music_ vorstellen. Auch für Sie ist Ehrlichkeit in ihrer Musik sehr wichtig. So schreibt die Linzerin über Ihr Leben zwischen zwei Kulturen und kanalisiert Gefühle, die sie nicht aussprechen kann, in der Musik. Ich wurde auf ihre Musik durch die das Lied „Was it me“ aufmerksam. Es handelt von Bodyshaming und der Frage woher Selbsthass bzw. Selbstliebe kommt und wer dafür verantwortlich ist. Ihre Musik ist smooth und passt perfekt zu meinem Sunday-Dance-Mood, an dem man von der Couch zum Wohnzimmer tanzt, um sich das nächste Glas Rosé einzuschenken.

Das, mit den passenden Getränken zum Inhalt, habe ich mir von @boobbook abgeschaut und hilft mir sehr stark mein Empfinden für die jeweiligen Musikstücke zu beschreiben. Danke dafür

Wer es etwas lauter mag hört am besten mal bei @amess.sound rein. Die Dänin kämpft mit ihrer E-Gitarre für den Feminismus. Ja, wir sind heute sehr europäisch unterwegs. Mit einer riot grrrl -Attitüde schreibt sie über female friendship und sex ohne consent. Denn was ist consent überhaupt? Ein aktives, klares Ja und nicht weniger! Beides sind Themen, die noch viel Aufarbeitung benötigen. Also schenkt euch ein Glas Whiskey-Cola ein, Mittelfinger hoch und tanzt gegen das Patriarchat. Vergesst dabei bitte das Luft-Gitarre spielen nicht!

Posting vom 26.03.2021
Posting vom 05.02.2021

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