Empowerment Songs? We got you!

Das Patriarchat zu stürzen kann ganz schön anstrengend sein. Wir kennen es. Hier eine Diskussion, da eine Selbstreflexion und dann noch die Gefangenschaft in Schönheitsidealen, es ist hart. Deswegen haben wir unsere liebsten Empowerment Songs für euch rausgesucht. Damit heißt es jetzt ausruhen, Musik hören, weitermachen! And don’t forget: We are all in this together!

Valeska empfiehlt Miley Cyrus mit „Flowers“

Früher habe ich es geliebt, mit meiner Schwester Hannah Montana anzuschauen. Heute feier ich Miley Cyrus für ihre feministische Hymne “Flowers”, vor allem für ihren Auftritt bei den Grammys 2024. Sobald ich den Song höre, singe und tanze ich mit. Er macht mir nicht nur gute Laune, sondern steht für mich für Selbstbestimmung, Freiheit, Selbstliebe und das Vertrauen in die eigene Stärke. „I can love me better than you can“ – mehr brauche ich nicht zu sagen, oder?

Theresa empfiehlt Ashh Blackwood mit „Nah Gon Do“

Manchmal braucht es ein bisschen Humor, um durchs Leben zu kommen. “Nah Gon Do” von Ashh Blackwood gibt mir immer das Gefühl, dass schon alles gut wird und man manchmal einfach ein bisschen loslassen muss. Das Lied ist auf meiner Lieblingssongs-Liste und jedes Mal, wenn ich es höre, geht es mir direkt ein bisschen besser. Euch vielleicht auch? 

Jenni empfiehlt (G)I-DLE mit „Lion“

Die K-Pop Girlgroup (G)I-DLE ist im sonst so zahmen Business dafür bekannt, mit Gender-Stereotypen zu brechen, ihre eigenen Songs zu schreiben und zu produzieren und mit Texten und Konzepten aus der Norm zu fallen. Ihr Song “Lion” macht einfach Spaß. Auch wenn ich kein Koreanisch spreche und deshalb nicht alles verstehe: “I’m a lion, I’m a queen” – da sehe ich mich. 

Kim empfiehlt Kelly Clarkson mit „Since You Been Gone“

Ich hätte mir treu bleiben können und euch hier den passenden Taylor Swift Song raussuchen. Vielleicht komme ich darauf nochmal zurück, wenn reputation (Taylor’s Version) endlich erscheint. Stattdessen kam mir für diese kleine Liste ein Song in den Kopf, der mich seit inzwischen Jahrzehnten durchs Leben begleitet. Tatsächlich fehlt der Hit in keiner meiner Playlists, die ich mir zum Thema Motivation oder Empowerment oder Party erstelle. Das ist Kelly Clarkson’s all time Klassiker “Since You Been Gone”. Ich sehe mich in Teenager-Zeiten in meinem Zimmer hüpfen oder beim Putzen laut mitsingen. Ich kann auch heute noch den gesamten Songtext auswendig. Egal, ob man gerade jemanden oder etwas loslässt, man kann einfach immer gut mitschreien und sich in den Song fallen lassen.

Franzi empfiehlt Aisha Vibes und Megaloh mit „Man kennt’s“

Der Song ist ein wilder Mix, mit schnellen und langsameren Parts, mal auf deutsch und mal auf englisch. Ich finde mich an einigen Stellen wieder. Man hat viel zu tun und kommt doch zu nichts. Manchmal ist man auch einfach nicht in der Mood. Das alles abstempeln zu können mit “Man kennt’s”, das tut gut. Der Song ist nicht nur ernst, sondern auch witzig. Er macht gute Laune.

Katrin empfiehlt Sigrid mit „Don’t kill my vibe“

Die Auswahl für den einen Empowerment Song fiel mir durchaus schwer. Je nach Situation variiert der Song bei mir. Über viele Lieder habe ich auch schon zu oft geschrieben. Ich hoffe, mittlerweile habt ihr alle mal der Schwerelosigkeit getrotzt. Hinzu kommt mein aktueller Motivationssong ist von Männern: EW! Aber dann fiel mir ein Song wieder ein. Ich habe ein Kappe und ein T-Shirt mit der Aufschrift und auch auf meinem Laptop klebt ein Sticker von „Don’t kill my Vibe“. Der Song und die gleichnamige EP hat mich in der Tat schon durch einige Lebensphasen gebracht und man kann wunderbar dazu performen. Außerdem ist mir in diesem Moment aufgefallen, dass der Text auch wunderbar das Patriarchat anspricht. Deswegen: Don’t fucking kill my vibe!

Playlistempfehlungen haben wir natürlich auch:

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